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k-Corona 3  Herzlich willkommen auf der Homepage 
                        unserer Kirchengemeinde!

 

Der Coronavirus breitet sich weiter aus. Wie überall in Deutschland, so werden auch in Lippe und im Extertal Maßnahmen getroffenen, um eine schnelle Ausbreitung zu verhindern und eine Versorgung von Infizierten mit einem schweren Krankheitsverlauf zu gewährleisten.

Diese Maßnahmen bringen eine Einschränkung des öffentlichen Lebens und auch des Angebotes unserer Kirchengemeinde mit sich.

Hier auf der Startseite versorgen wir Sie zeitnah mit Informationen aus unserer Gemeinde.

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Hier können Sie sich informieren über aktuelle Termine oder ein bisschen stöbern in unserem Angebot, den Gruppen und Kreisen in unserer Gemeinde und in unserer Geschichte.

Viel Spaß dabei! 

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Kein Gottesdienst am 3. Mai in unserer Kirchengemeinde

In Nordrhein-Westfalen wird ab 1. Mai die Kontaktsperre und das Versammlungsverbot dahingehend gelockert, dass wieder Gottesdienste stattfinden dürfen, sofern ein von der EKD entwickeltes Schutzkonzept angewendet wird.

Der Kirchenvorstand unserer Kirchengemeinde hat entschieden, die Gottesdienste weiter pausieren zu lassen und die aktuellen Entwicklungen nach der Lockerung des Lockdown zu beobachten, um Infizierungen in Folge des Gottesdienstbesuches auszuschließen.

Wann in unserer Kirchengemeinde wieder Gottesdienste stattfinden werden, erfahren Sie hier auf unserer Webseite und in der Tagespresse.

Geistlicher Impuls III

Leben und glauben in Zeiten des Corona-Virus
Teil 3: Die Lockerung des Lockdown

Wer auf das Bild klickt, kann sich eine kleine Andacht (knapp 8 min) auf Youtube von Peter Thimm ansehen.

lockerung lockdown

Ökumenischer Ostergottesdienst open air

Die Coronakrise bringt nicht nur Schrecken zu uns, sondern manchmal auch ganz wunderbare Erlebnisse. Das durften die Bewohner des Friedrich-Winter-Hauses am Ostersonntag erleben.

Im Seniorenzentrum finden während des ganzen Jahres regelmäßige Gottesdienste evangelisch oder katholisch statt. Seit den Kontaktbeschränkungen mussten nun die Bewohner auf diese regelmäßige Veranstaltung verzichten. In den letzten Wochen sind aber viele Menschen erfinderisch geworden. Wir lesen von Terassen- oder Balkonkonzerten. Warum soll das nicht auch mit einem Gottesdienst gehen?

Und tatsächlich: In der Woche vor Ostern wurde die Idee entwickelt: Ein Gottesdienst zu Ostern open air, nachmittags, wenn die Sonne schön scheint, die Bewohner des Hauses mit entsprechendem Hygieneabstand auf dem großen Balkon und hinter den Fenstern.
Im Innenhof des Hauses fanden sich die Akteure ein. Neben Pastorin Hollmann-Plaßmeier und Laienprediger Hillebrandt von der katholischen Kirchengemeinde verteilten sich Mitglieder des Posaunenchores auf den Rasenflächen rund um den Brunnen.
Und sie taten das mit für sie ungewohnt großem Abstand, immerhin fühlen sie sich doch wie eine große Familie.

So konnte der Gottesdienst seinen Lauf nehmen. Mit österlichen Liedern, aber auch sehr beliebten anderen Chorälen durften die Bewohner bei strahlendem Sonnenschein gemeinsam Ostern feiern. Dass der Innenhof eine besondere Klangkulisse bietet, wurde bei der Gelegenheit erst richtig deutlich und rief natürlich gleich Planungen für weitere Gottesdienste hervor. Wer weiß, vielleicht darf das Friedrich-Winter-Haus nach der Coronazeit zu Bläsergottesdiensten im Innenhof einladen.

Christiane Menze, Friedrich-Winter-Haus, zuständig für soziale Betreuung

 

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Die Vorbereitung zum Gottesdienst läuft.

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Die Gottesdienstgemeinde schaut von oben zu.

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Ein Geschenk von der katholischen Kirchengemeinde: eine Osterkerze.

Ein gesegnetes Osterfest!

osterglockenIn unserer Kirche werden zu Ostern leider keine Gottesdienste stattfinden. Dieses Schicksal teilen wir mit allen Kirchengemeinden in Deutschland und vielen auf der ganzen Welt.

Und trotzdem gibt es Gottesdienste, aber keine 'normalen' Gottesdienste mit der versammelten Gemeinde, mit Gottesdienstbesucherinnen und -besuchern, sondern Gottesdienste in einer (leider) fast leeren Kirche für andere.
Für Sie zum Beispiel, wenn Sie diese Zeilen lesen und einen Gottesdienst mitverfolgen möchten: im Fernsehen, im Radio oder im Internet.

Die Liste dieser Gottesdienste zu Ostern ist recht lang. Daher möchten wir Sie auf eine Internetseite unserer Landeskirche verweisen, die Gottesdienste aus Lippe für andere auflistet.
Sie finden diese Auflistung hier.

Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes Osterfest, auch wenn es ganz anders ausfällt als bisher.

Auch wenn wir uns nicht treffen können, so bleibt doch der Grund für Ostern, nämlich die Auferstehung Jesu von den Toten, der Sieg des Lebens über den Tod, bestehen.
Das hat die Welt verändert und gibt unserem Leben neue Hoffnung - gerade in Krisenzeiten.

Bleiben Sie gesund und seien Sie behütet!

Osterbotschaft von Landessuperintendent Dietmar Arends

In jedem Jahr erklingt um diese Zeit in den Kirchen ein ganz besonderer Liedruf: „Christ ist erstanden“. Menschen kommen zusammen, um Ostern zu feiern, das Fest des Lebens. Und jedes Jahr denken in den Tagen zuvor Menschen in den Kirchen an das Leiden und Sterben Jesu. Sie feiern Abendmahl miteinander, wie Jesus es tat am Abend vor seinem Tod.

In diesem Jahr ist alles anders. Um uns gegenseitig zu schützen, bleiben wir zu Hause, die Kirchen müssen leer bleiben – auch zu Ostern. Das fällt schwer.

Wie gut, dass wir neue kreative Formen entdecken, auch wenn es nicht dasselbe sein kann: Glocken, die uns täglich getrennt voneinander und doch gemeinsam zum Gebet einladen, Gottesdienst feiern wir online. Es ist gut, gerade auch in dieser Zeit verbunden zu sein und sei es auf die Entfernung.

Wir teilen miteinander die Sorgen, die Menschen umtreiben – Sorgen um die Gesundheit, um die Existenz. Wir teilen den Schmerz und die Traurigkeit über das, was geschieht. Wir denken an die, denen die Krankheit das Leben nimmt, hier und an so vielen anderen Orten. Wir nehmen die in unser Gebet, die aus dem Blick geraten, obwohl sie noch viel mehr gefährdet sind: Menschen in Flüchtlingslagern, wie auf Lesbos, oder in Staaten mit völlig unzureichendem Gesundheitssystem, wie wir von unserer Partnerkirche in Indien hören.

Und wir teilen unsere Hoffnung: Gott ist uns zur Seite und gibt uns Kraft, diese Zeit zu überwinden. Mit dem, was wir so teilen, sind wir ganz nah dran an Ostern: Gott stellt sich in seinem Sohn an die Seite derer, die Leid tragen. Und er hat es zugleich überwunden. Der Ostermorgen erzählt uns: Das Leben siegt über den Tod. Die Liebe ist stärker als alles andere. Diese Ostererfahrung gibt uns die Kraft, füreinander da zu sein, einander zur Seite zu sein; in der Nähe und in der Ferne anderen zum Nächsten werden. Ostern lässt uns aus der Hoffnung leben!

Ich wünsche Ihnen gesegnete Ostertage und bleiben Sie behütet!

 

Osterbotschaft des Landessuperintendenten im Video

 

„…denn die Freude, die wir geben, kehrt ins eigne Herz zurück.“

auftritt fwh

Das haben 7 Frauen aus der ev. ref. Kirchengemeinde Bösingfeld am Montagnachmittag erleben können:

Prädikantin Hannah Haneke hatte die Idee, mit einigen Frauen im Innenhof des Alten- und Pflegeheimes „Friedrich-Winter- Haus“, für die Bewohner einige Lieder zu singen.

Die sind besonders hart von der Ausgangssperre betroffen – seit 14 Tagen dürfen sie weder Besuch empfangen noch das Haus verlassen. So nahmen sie gerne die Abwechslung an:

Die Mitarbeiterinnen hatten einige BewohnerInnen auf die große Terrasse gebracht, und auch auf den Fluren winkten die Menschen den Frauen fröhlich zu.

Es wurden mehrere Lieder mit Gitarren- und Violinenbegleitung gesungen – Lieder voller Zuversicht und Vertrauen, in die die BewohnerInnen gerne einstimmten. So entstand durch das gemeinsame Singen eine fröhliche Gemeinschaft über die erzwungene Distanz hinweg.

Trost und Wärme, Nähe und Verbundenheit – auch ohne direkte Berührung, das erlebten sowohl die Bewohner mit ihren Betreuerinnen als auch die 7 Frauen der Kirchengemeinde.

Beim Irischen Segenslied: „Möge die Straße uns zusammenführen“ stimmten alle in den Kehrreim fröhlich winkend ein: „…Und bis wir uns wiedersehen halte Gott dich fest in seiner Hand.“

Mit dem Versprechen: „Wir kommen wieder!“ verabschiedete sich der kleine Chor und zog zu den beiden Häusern für Betreutes Wohnen, dem Werner Blome - Haus und dem Fliedergarten. In den Innenhöfen wurden die Damen schon auf den Balkonen erwartet. Sogar der Baulärm von einer Großbaustelle wurde für die Zeit des Singens unterbrochen – eine schöne Geste der Anerkennung.

In das Abendlied „Der Mond ist aufgegangen“ stimmten alle Bewohnerinnen als Abschiedslied vor dem Fliedergarten mit ein.

Was immer Menschen gemeinsam tun – es stärkt die Hoffnung und die Zuversicht und trägt dazu bei, dass wir alle durch diese schwierige Zeit kommen. Die Frauen der Kirchengemeinde waren sich einig: Das war für uns alle ein Gewinn, ein bisschen Freude in die Herzen der Einsamen zu bringen. Das wiederholen wir!

Hannah Haneke