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Herzlich willkommen auf der Homepage unserer Kirchengemeinde!

        k- MG 3730 

Die 2. Welle der Corona-Pandemie im Herbst erforderte einen erneuten Lockdown, der erst einmal bis zum 10. Januar befristet war, nun aber bis zum 31. Januar verlängert ist.

Hier auf der Startseite versorgen wir Sie zeitnah mit Informationen aus unserer Gemeinde, welche Veranstaltungen aktuell stattfinden und in welchen Bereichen wir noch Geduld haben müssen.

 

 


 

Präsenzgottesdienste werden bis zum 31. Januar nicht stattfinden

Vor einem Jahr hätte wohl kaum jemand sagen können, was denn ein 'Präsenzgottesdienst' im Unterschied zu anderen Gottesdiensten ist.
Die Corona-Pandemie lehrt uns neue Begriffe - auch im kirchlichen Bereich. Mittlerweile ist dieser Begriff in aller Munde.

Unsere Landeskirche hat aufgrund der Infektionszahlen in Lippe und vor dem Hintergrund der Verlängerung des Lockdowns ihren Kirchengemeinden dringend empfohlen, Gottesdienste mit Gottesdienstbesucher*innen nicht stattfinden zu lassen.
Unsere Kirchengemeinde ist dieser Empfehlung selbstverständlich nachgekommen.

Zum einen - und das ist am wichtigsten - geht es um den Schutz der Gemeindeglieder und einer Eindämmung des Pandemie. Zum anderen sind durch das unverantwortliche Handeln sehr weniger religiöser Gemeinschaften auch Kirchengemeinden in den Fokus kritischer Betrachtung gerückt.
Für unsere Kirchengemeinde ist das sehr schade, denn unsere Hygiene- und Schutzmaßnahmen bei Gottesdiensten waren wirklich vorbildlich.

Bis Ende Januar werden also in unserer Kirche keine Gottesdienste stattfinden und auch alle anderen Gemeindeveranstaltungen fallen bis dahin aus. Wir werden Sie zeitnah informieren, wann und wie es weitergeht.

Aber diese Information weiterzugeben, ist gar nicht so einfach:

  • Pressemitteilungen an die Lippische Landeszeitung vor Weihnachten wurden mehrere Male hintereinander nicht abgedruckt;
  • der in Bösingfeld viel gelesene Nordlippische Anzeiger braucht 1 1/2 Wochen vor Erscheinen die Texte, so dass hierüber Informationen nicht zeitnah weitergegeben werden können.

Deswegen möchten wir Ihnen an dieser Stelle aufzeigen, wo Sie die aktuellsten Informationen bekommen:

  • Hier auf unserer Homepage unter 'www.kirche-boesingfeld.de';
  • durch Aushänge am Gemeindehaus in der Mittelstraße;
  • in unserem Aufsteller vor der Kirchentür;
  • in unserem Gemeindebüro unter Tel. 3194;
  • bei Pastorin Hollmann-Plaßmeier unter Tel. 4640 und bei Pastor Thimm unter Tel. 62 53 199
  • und hoffentlich auch in den bei uns gelesenen Zeitungen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

- Peter Thimm

 

Allianz-Gebetswoche wird verschoben

Während des gegenwärtigen Lockdowns wäre es unangemessen, die Allianz-Gebetswoche ab dem 10. Januar in gewohnter Weise in Form von Präsenzveranstaltungen stattfinden zu lassen.

Da aufgrund des Altersdurchschnitts der Teilnehmenden die Allianz-Gebetswoche als Online-Veranstaltung wenig sinnvoll erscheint, haben sich die teilnehmenen Gemeinden dafür entschieden, die Veranstaltung zu verschieben.

Wann und in welcher Form sie stattfinden wird, wird noch beraten und rechtzeitig bekanntgegeben.

 

Etwas Besinnliches zum Jahreswechsel

Liebe Leserin, lieber Leser,

heute geht das Jahr 2020 zu Ende und die meisten Menschen denken dabei wohl: „Das ist gut so!“ und „Solch ein Jahr brauchen wir nicht noch einmal.“
Das gesellschaftliche und auch das kirchliche Leben wurde in einem Maße umgekrempelt, wie es für uns kaum vorstellbar war. Ursache hierfür waren kein Krieg und keine Naturkatastrophe, sondern ein winziges Virus, das für uns Menschen als lebensbedrohlich sein kann. Und es führt uns mehr als wir wünschen vor Augen, welch sensible und verletzbare Kreaturen wir Menschen doch sind.

Mit Schaudern und Traurigkeit wegen der hohen Infektionszahlen und der vielen Opfer der Corona-Pandemie verlassen wir dieses Jahr. Mit Hoffnung und Optimismus wegen der begonnenen Impfungen blicken wir auf das kommende. Hoffentlich wird sich im Laufe des Jahres die Lage entspannen und ein wenig Normalität in unser Leben – auch in das kirchliche – zurückkehren.

Der heutige 31. Dezember markiert den kalendarischen Übergang. Zum Altjahresabend – wie es im Kirchendeutsch heißt –, also zu Silvester, zum Jahreswechsel ist ein Predigttext vorgeschlagen, der im 2. Buch Mose steht und der uns in wenigen Versen an der Wanderung des Volkes Israel in die Freiheit teilhaben lässt:

"So zogen sie aus von Sukkot und lagerten sich in Etam am Rande der Wüste. Und der Herr zog vor ihnen her, am Tage in einer Wolkensäule, um sie den rechten Weg zu führen, und bei Nacht in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten, damit sie Tag und Nacht wandern konnten. Niemals wich die Wolkensäule von dem Volk bei Tage noch die Feuersäule bei Nacht." (2.Mo 13,20-22)

Auch wenn die Situation des aus der Knechtschaft geführten Gottesvolkes auf dem Weg ins gelobte Land eine ganz andere ist als unsere an der Schwelle eines neuen Jahres, so dürfen wir doch wie die Israeliten auf eines vertrauen: auf Gottes Führung und seine Fürsorge. Wie die aussehen kann, möchte ich anhand des Bibeltextes in 3 Punkten vor Augen führen:

1. Der Weg kann durch die Wüste führen
Der Weg durch die Wüste ist hart. Tagsüber wird es unerträglich heiß, nachts bitterkalt. Da gibt es Durststrecken. Die Füße werden immer schwerer. Die Kraft lässt nach. Man weiß nicht, ob man den Weg wirklich schafft.

Solche Wege suchen wir im Leben zu vermeiden. Wir wollen den geraden, den kürzesten Weg. Ohne Umwege. Ohne Wüstenzeiten. Und trotzdem müssen wir solche Wege gehen, werden auf solche Wege geführt – wie das Volk Israel.

Im Laufe seines Lebens erlebt jeder Mensch ‚Wüstenzeiten‘: Zeiten von Krankheit und Entbehrung. Die Konfrontation mit dem Tod. Scheinbare Ausweglosigkeit. Zeiten ohne Hoffnung.

Ein dreiviertel Jahr Wüstenwanderung liegt hinter uns. Eine Zeit fehlender Nähe, mit eingeschränkter Freiheit und der ständigen Angst, an Covid-19 zu erkranken oder andere mit dem Virus anzustecken.

Homeschooling, Kurzarbeit, Existenzängste. Angehörige, die im Krankenhaus nicht besucht werden dürfen, und Trauerfeiern unter Ausschluss der Öffentlichkeit – die letzten Monate haben viele Menschen an den Rand des Nervenzusammenbruchs gebracht. Kann man da noch von Führung und Gottes Fürsorge sprechen?

Wir müssen uns von dem Gedanken freimachen, dass der Glaube an Gott uns in die Komfortzonen des Lebens führt. Wüstenzeiten gehören zu unserem Leben als Christinnen und Christen dazu. Da war immer so und das wird auch wohl so bleiben, bis Gott am Ende die Welt neumachen wird. Doch wenn wir an eine Führung Gottes glauben, so vertrauen wir darauf, dass uns alle Dinge zum Besten dienen (Röm 8,28) – selbst in einer Wüste.

2. Auch in der 'Wüste' ist Gott bei uns
Die Wüste ist jedenfalls kein Raum, wo Gottes Führung endet. Im Gegenteil: Hier nimmt sie eine ganz besondere Gestalt an: Als Wolkensäule bei Tage und als Feuersäule in der Nacht ist er bei seinem Volk. Niemals ist er von seiner Seite gewichen, heißt es.

Gott ist nicht nur da, sondern er ist so da, dass es für die Menschen gut ist: als Schatten spendende Wolken in der Hitze des Tages, die einen wieder durchatmen lassen. Und nachts als wärmendes und Licht spendendes Feuer in der bitterkalten und stockfinsteren Wüste.

Das Volk Israel hat nicht nur etwas gesehen, sondern hat die Nähe Gottes bei sich gespürt. Gott war bei ihnen und mit ihnen. Er hat sie geführt. Das ist die Quintessenz dieser Erzählung.

Aber die Führung Gottes muss nicht in spektakulären Ereignissen stattfinden, sondern sie ist oftmals Bestandteil des täglichen Lebens. In den Alltäglichkeiten begegnet uns Gott zumindest öfter als in den Wundern, die in der Zeitung Schlagzeilen machen. Und so wird uns Gott auch im neuen Jahr begegnen, ob Wüstenzeit oder nicht.

3. Führung braucht Nachfolge
„Niemals wich die Wolkensäule von dem Volk bei Tage noch die Feuersäule bei Nacht.“ Gott ist bei seinem Volk. Das ist die eine Seite. Die andere Seite, die hier nicht erwähnt wird, ist für mich ebenso wichtig: Das Volk hält sich an Gott.

Sicherlich wird es in den 40 Jahren der Wanderung viele Male vorkommen, dass das Volk eigene Wege gehen möchte und dies auch manchmal tut. Dass es sich von der Führung Gottes abwendet und sich selbst führen will - meistens in die Irre. Doch davon ist noch keine Rede.

Die Israeliten folgen der Wolken- und Feuersäule ohne eigene Planung und vor allem ohne Absicherung. Die Menschen sind auf Gott geworfen und das reicht ihnen - erst einmal.

Hier werden Glaube und Vertrauen sichtbar. Gerade hier in dieser Aufbruchsituation. Wo sonst jedermann und jede Frau darüber diskutieren, welche Richtung nun einzuschlagen sei, und darüber meistens in Streit kommen, da bewahren die Israeliten Einmütigkeit in der Nachfolge.

An dieser Stelle ist das Volk Israel sicher ein Vorbild für uns. An der Schwelle zum neuen Jahr dürfen wir uns vom ihm zeigen lassen, dass es richtig ist und guttut, wenn man sich an Gott hält und wenn man in der Nachfolge Jesu Christi lebt. Was nützt eine Führung, wenn man nicht geführt werden will?

Wir erwarten das Jahr 2021 und hoffen, dass es in vielerlei Hinsicht besser wird als das zu Ende gehende. Aber wir ahnen auch, dass unsere Wüstenwanderung noch eine Zeit lang weitergehen wird. Dabei sind wir nicht einsam und verlassen, sondern Gott wird bei uns und mit uns sein. Vertrauen wir darauf.

Bei all den Herausforderungen, die vor uns liegen, gibt er uns durch ein Wort Jesu eine Richtschnur, einen Maßstab für unser Handeln mit – die Jahreslosung für das Jahr 2021: „Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.“ (Lukas 6,36)

- Peter Thimm

 

Statt Weihnachtsgottesdiensten: Krippenspiel online und Videoandacht

Es ist sehr schade und tut uns leid, dass alle Weihnachtsgottesdienste (und auch die folgenden Gottesdienste bis voraussichtlich zum 10. Januar) ausfallen müssen. Wir laden herzlich dazu ein, Weihnachtsgottesdienste im Fernsehen, im Radio oder im Internet zu verfolgen.
Eine Zusammenfassung der Angebote unserer Lippischen Landeskirche finden Sie hier.

Als kleinen Ersatz für die Heiligabendgottesdienste hat unsere Kirchengemeinde auf unserem YouTube-Kanal eine Fotostory des Krippenspiels und eine Videoandacht zu Jes 11 hochgeladen.
Sie werden jeweils auf das Video verlinkt, wenn Sie auf das Bild klicken.

Krippenspiel

Krippenspiel

 

Videoandacht

Weihnachtsandacht

 

Wir wünschen Ihnen ein - trotz aller Corona-Beschränkungen - frohes und gesegnetes Weihnachtsfest!

 

Abendliches Glockenläuten um 19.30 Uhr

Erinnern Sie sich noch an das Frühjahr? - Als ab Mitte März der erste Lockdown begann, das öffentliche Leben stillgelegt wurde und auch die Kirchen geschlossen waren, da ertönten abends um 19.30 Uhr die Kirchenglocken und luden ein zum gemeinsamen Gebet.
Das 'Ökumenische Gebet in Zeiten der Corona-Krise' lag damals dem Gemeindebrief bei.

Nun haben wir den 2. 'harten' Lockdown in diesem Jahr und wieder fallen bei uns die Präsenzgottesdienste aus - vorerst bis zum 10. Januar. Und wieder sollen allabendlich um 19.30 Uhr die Glocken läuten, und zwar ab Heiligabend bis zum Ende des Lockdowns.
Das ökumenische Gebet, das wir im Frühjahr gebetet und vielleicht eine Kerze im Fenster dabei entzündet haben, hat nichts an Aktualität verloren - leider.

So laden wir wieder zu diesem Gebet ein. Falls Sie das Blatt mit dem Gebetstext nicht mehr haben, melden Sie sich doch nach Weihnachten im Gemeindebüro unter Tel. 3194 oder bei Peter Thimm unter Tel. 62 53 199.
Nachfolgend das Gebet:

Guter und barmherziger Gott!
In Zeiten von Verunsicherung und Krankheit kommen wir
gemeinsam zu Dir und werfen alle unsere Sorgen auf Dich.
Du schenkst uns neue Zuversicht,
wenn uns Misstrauen und Unsicherheit überwältigen.
Du bleibst uns nahe,
auch wenn wir Abstand voneinander halten müssen.
Wir sind bei dir geborgen,
selbst wenn wir den Halt zu verlieren drohen.

Wir bitten dich:
für alle Menschen,
die sich mit dem Corona-Virus angesteckt haben und erkrankt sind;
für alle Angehörigen, die in tiefer Sorge sind;
für alle Verstorbenen und für die, die um sie trauern;
für alle, die Angst um ihren Arbeitsplatz haben und um ihre Existenz fürchten.
Sei ihnen allen nahe, gib ihnen neue Hoffnung und Zuversicht,
den Verstorbenen aber schenke das Leben in deiner Fülle.

Wir bitten dich:
für alle Ärztinnen und Ärzte, für alle Pflegenden in den Kliniken,
Heimen und Hospizen;
für alle, die Verantwortung tragen in Staat, Gesellschaft und Wirtschaft;
für alle, die uns Tag für Tag mit dem Lebensnotwendigen versorgen;
für alle Seelsorgerinnen und Seelsorger,
die den Menschen Gottes Frohe Botschaft zusagen.
Sei auch ihnen nahe und schenke ihnen Kraft, Mut und Zuversicht.

Wir bitten dich:
für die jungen Menschen unter uns, die Kinder und Jugendlichen,
für alle, die um ihre Zukunft fürchten,
für die Familien, die die erzwungene Nähe nicht gewohnt sind,
für alle, die die Betreuung von Kindern und Jugendlichen übernommen haben.
Sei ihnen allen nahe, schenke ihnen Geduld und Weitsicht,
Verständnis und Hoffnung.

Wir bitten dich:
für die Menschen weltweit,
deren Gesundheit an jedem Tag gefährdet ist,
für alle, die keine medizinische Versorgung in Anspruch nehmen können,
für die Menschen in den Ländern,
die noch stärker von der Krankheit betroffen sind.
Sei ihnen allen nahe und schenke ihnen Heilung, Trost und Zuversicht.

Auch bitten wir dich für uns selbst:
Lass uns trotz aller Sorgen den Blick für die anderen nicht verlieren
und ihnen beistehen.
Mache uns bereit, Einschränkungen in Kauf zu nehmen
und lass uns dazu beitragen,
dass andere Menschen nicht gefährdet werden.
Erhalte in uns die Hoffnung auf dich, unseren Gott,
der uns tröstet wie eine liebende Mutter und der sich aller annimmt.
Dir vertrauen wir uns an.
Dich loben und preisen wir,
heute und alle Tage unseres Lebens bis in Ewigkeit.

Wir beten mit der ganzen Christenheit auf Erden:
Vater unser im Himmel...